Aktuelles

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Nicht gesehen!!

 01. Oktober 2017

ACHTUNG: Auf mehrspurigen Straßen – egal, ob innerorts oder außerorts – sollte immer damit gerechnet werden, dass andere Fahrzeuge plötzlich die Spur wechseln, ohne den Motorrad- oder Rollerfahrer wahrgenommen zu haben. Oftmals wird der Schulterblick vergessen. Zudem unterbleiben häufig Blinkzeichen, was solche Situationen noch unberechenbarer macht.

Bleiben Sie daher nicht neben einem anderen Fahrzeug oder in seinem „toten Winkel“, weil diese Bereiche durch die meisten Rückspiegel nicht einsehbar sind. Bleiben Sie so weit zurück, dass Sie bei einem Spurwechsel nicht gefährdet werden oder fahren Sie vorbei.

Denken Sie für die anderen mit und „planen“ Sie sicherheitshalber lieber drei statt zwei Züge im Voraus.

Eine Gute Fahrt & schönes Wochenende

Ihre Münchener Biker Fahrschule

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Grenze von 1,6 Promille

 01. Juni 2017

Fahrverbot und MPU: Betrunken Fahrrad fahren kann hart bestraft werden.

Auch wenn die Promilliegrenze etwas höher als beim Autofahren liegt: Wer mit Alkohol auf dem Fahrrad erwischt wird, muss mit ernsten Strafen rechnen. Es drohen Fahrverbot und MPU.

Für Radfahrer gelten die gleichen Verkehrsregeln wie für Autofahrer, auch wenn einige Vorschriften für Radler lockerer ausgelegt werden.

Mit Alkohol auf dem Fahrrad unterwegs: Welche Promillegrenze gilt?

Wer nach ein paar Bierchen auf dem Rad erwischt wird, ist nicht grundsätzlich den Führerschein los, denn die Promillegrenze für Radler liegt höher als für Autofahrer. Konkret bedeutet das: Wer auf dem Rad mehr als 1,6 Promille  Alkohol im Blut hat, für den ist die Fahrt beendet. Zudem droht auch für das Auto ein Fahrverbot, vorausgesetzt natürlich, dass ein Führerschein vorhanden ist.

Darüber hinaus gibt es für die Alkoholfahrt Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe. Und der Radler muss sogar damit rechnen, ein bis zu sechsmonatiges Radfahrverbot aufgebrummt zu bekommen.

In den meisten Fällen wird – wie auch beim Auto – sogar ein Idiotentest angeordnet, also die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU). Erst wenn man den Test bestanden hat, darf man nach dem Fahrverbot wieder auf den Drahtesel steigen. Radlern, die unter 1,6 Promille liegen und unauffällig fahren, darf die Polizei das Weiterfahren aber nicht verbieten.

Fahrrad bei Alkohol- oder Drogenfahrten Konsequenz
Ab 0,3 Promille: Bei auffälliger Fahrweise und Unfall Strafanzeige!
Mit mehr als 1,6 Promille Fahrrad gefahren 3 Punkte
Anordnung einer MPU
Bußgeld in Höhe eines Monatsgehalts
Unter Drogeneinfluss Fahrrad gefahren Anordnung einer MPU
Strafanzeige!

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Wer hat den kürzeren Bremsweg: Auto oder Motorrad?

 Die Wette hat schon so mancher verloren. Viele sind der Meinung, das leichtere Motorrad müsse doch schneller zum Stehen kommen, aber …

Ein aktueller Mittelklasse-Pkw steht aus Tempo 100 km/h im Schnitt nach 34 Metern. Ein versierter Fahrer auf einem modernen Motorrad benötigt für dieses Bremsmanöver rund 40 Meter.

Hierbei gilt zu berücksichtigen, dass wir lediglich über den reinen Bremsweg sprechen, also die Strecke, die man vom Beginn bis zum Ende der Bremsung zurücklegt. In einer brenzligen Situation im Straßenverkehr käme noch die Strecke hinzu, die für die Reaktion „verbraucht“ wird (Reaktionsweg). Beides zusammen ergibt dann den Anhalteweg. Es verfliegt also eine Menge an Metern, bis ein Fahrzeug, insbesondere aus höheren Geschwindigkeiten, zum Stehen kommt.

Also denken Sie immer daran: Der vor Ihnen fahrende Pkw steht bei einer plötzlichen Vollbremsung wahrscheinlich schneller als Sie mit Ihrem Motorrad. Nicht nur aus diesem Grunde gilt für alle: Abstand halten!

Wer sein Wissen über Abstände und die Möglichkeiten, diese beim Fahren zu ermitteln, vertiefen möchte, kann das hier tun.

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Die Reform FAHRLEHRERGESETZES ist seitens des Bundestages beschlossen!!

 

 Ab 30. März 2017

Nach zahlreichen Änderungsanträgen im Verkehrsausschuss hat der Bundestag am 30. März über die Reform des Fahrlehrergesetzes abgestimmt und diese Reform bestätigt. Was kurzfristig noch geändert wurde und nun in den Bundesrat geht, lesen Sie hier.

Keine Übergangsregelung

  • Alle Änderungen des Fahrlehrergesetzes werden voraussichtlich im Januar 2018 in Kraft treten.
  • Geplante Ausnahmen bzw. Übergangsfristen für die Themen Kooperationen und Zweigstellen wurden gekippt. 

Maximal 10 Zweigstellen sind erlaubt

  • Zunächst war geplant die Anzahl der Zweigstellen völlig offen zu lassen, um dem Strukturwandel der Branche entgegenzukommen.
  • Die Angst vor Konzernfahrschulen hat letztendlich doch dazu geführt, dass die Anzahl der Zweigstellen im Gesetz auf 10 Filialen beschränkt wurde.
  • Abweichungen von dieser Regelung sind nur dann erlaubt, wenn die Fahrschule z. B. durch zertifizierte Qualitätsmanagementsysteme zeigt, dass sie trotz mehrerer Filialen den gesetzlichen Pflichten nachkommen und eine hohe Ausbildungsqualität erbringen kann.

Gesetz erlaubt die Teilzeit-Ausbildung

  • Das hat viele überrascht: Mit dem neuen Gesetz ist es nun möglich die Fahrlehrerausbildung in Teilzeit zu absolvieren.
  • So soll eine weitere Hürde für die Fahrlehrerausbildung abgebaut werden.
  • Für Ausbildungsstätten bedeutet die Änderung, dass nun neue Ausbildungskonzepte entwickelt und die jeweiligen Angebote neu strukturiert werden müssen.
  • Ob diese Maßnahme den gewünschten Erfolg bringt und dem Fahrlehrermangel entgegen wirken kann, bleibt abzuwarten.

Es ist nur die Fahrerlaubnis erforderlich, für die die Fahrlehrerlaubnis erteilt werden soll.

  • Diese Voraussetzung wurde höchst kontrovers diskutiert.
  • Trotz Widerstand einiger Institutionen wird die alte Vorschrift, dass BE-Fahrlehrer mindestens die Fahrerlaubnisklassen A2, BE und CE besitzen müssen, gekippt.

Es bleibt bei der ursprünglichen Regelung – Fahrlehrer dürfen nur 495 Minuten pro Tag fahren

  • Die Arbeitszeitbeschränkung bleibt  im Gesetz verankert.
  • Sie gilt für selbstständige und angestellte Fahrlehrer gleichermaßen.
  • Die Dauer des praktischen Fahrunterrichts darf demnach nicht mehr als 495 Minuten betragen, muss durch Pausen von angemessener Dauer unterbrochen und in geeigneter Form nachgewiesen werden. Die tägliche Arbeitszeit darf insgesamt 10 Stunden nicht überschreiten.

CE/DE: Fahrerlaubnis kann bis zu 12 Monate ruhen

  • Bisher musste die Fahrlehrerlaubnis für die Klassen CE bzw. DE spätestens 6 Wochen vor Ablauf fristgerecht verlängert werden.
  • Ab Januar 2018 hat der Fahrlehrer nach Ablauf 12 Monate Zeit seine Fahrlehrerlaubnis für diese Klassen zu verlängern.

Geplanter Fahrplan der Gesetzgebung

  • Mai 2017 – Beratung im Bundesrat
  • Bei Zustimmung Verkündung im Juni 2017
  • Inkrafttreten zum 01.01.2018

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Führerschein im Winter / München?

 Ab 06. Januar 2017

Ob Schneesturm oder Eisregen: Extreme Wetterbedingungen bringen selbst alte Hasen am Steuer ins Schwitzen. Cool bleibt dagegen, wer das sichere Fahren im Winter von der Pike auf gelernt hat.

„Der Winter ist die beste Zeit, um mit der Praxisausbildung für den Führerschein der Klasse B anzufangen“, meinen deshalb  Ihre Fahrschule-Winter-Ferien. „So können Fahrschüler bei kalten Temperaturen gezielt Erfahrungen sammeln, während der Lehrer danebensitzt.“ Und der kann aus seinem großen Erfahrungsschatz praktische Tipps geben – zum Beispiel, was zu tun ist, um bei Glatteis nicht ins Schleudern zu geraten. Von Anfang an lernen die Fahrschüler so einen sicheren Umgang mit Schnee und Glätte.

„Je öfter eine brenzlige Situation gemeinsam mit dem Fahrlehrer geübt wurde, desto besser. Aber dazu muss diese Situation natürlich erst einmal vorhanden sein. Wer seine Fahrstunden auf den Sommer legt, hat keine Chance, sich das richtige Verhalten bei glatter Fahrbahn und schlechter Sicht anzutrainieren.“

Leider ist das vielen Fahrschülern nicht klar: Sie schrecken davor zurück, ihre Praxisausbildung bei schwierigen Witterungsverhältnissen anzutreten und starten deshalb lieber im Frühling oder Sommer. „Und das, obwohl Fahrstunden im Winter so viele Vorteile haben“.  Die Nachtfahrten etwa kann man im Winter schon am späten Nachmittag absolvieren. Im Sommer dagegen muss man bis spätabends warten, bevor es endlich dunkel wird. Besonders wer am nächsten Morgen früh raus muss, wird darüber nicht sehr glücklich sein.“

Der Winter ist daher die beste Zeit, um mit dem Führerschein anzufangen – nicht zuletzt, weil man dann das gröbste hinter sich hat, wenn die Tage länger werden, und mit voller Kraft in den Frühling durchstarten kann.

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 Ab 01. Januar 2017

Arbeitsplatz mieten in München?

Sie wollen einen Arbeitsplatz mieten in München, Kunden und Geschäftskontakte empfangen? Sie suchen einen festen, in der Nutzungszeit uneingeschränkten Arbeitsplatz.

Dann sind Sie bei uns fündig geworden: Mieten Sie Ihren Arbeitsplatz in München!

Ihr Büro in München umfasst Arbeitsplätze, die jeweils individuell gruppiert sind. Wir haben diesen Bereich für Freelancer, Selbstständige, Kreative und Start-ups konzipiert.

Arbeitsplatz mieten in München

Die Arbeitsplatz-Vermietung ist gezielt für Unternehmer, Selbstständige und Start-ups. Auch Freelancer, die für ein Projekt in München sind und einen Schreibtisch auf Zeit mieten wollen, sind bei uns gut aufgehoben. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer konkreten Anfrage an uns.

  • Monatliche Miete Schwabing: 500 € zzgl. MwSt. und Nebenkosten.

Ihre Vorteile: Arbeitsplatz mieten in München

Wenn Sie einen Arbeitsplatz in München,  mieten, haben Sie folgende Vorteile. Kurze und individuelle Laufzeiten, günstige Miete und volle Nutzung unserer Infrastruktur:

  • Maximal flexibel für Ihr dynamisches Wachstum
  • möblierter Arbeitsplatz
  • Postadresse und Firmenname in München
  • Highspeed WLAN und LAN ohne Aufpreis
  • Tagungsraum nach bedarf nutzen (Aufpreis)
  • Präsentationstechnik, Flipcharts, Moderationszubehör
  • Gute Parkplatz-Situation
  • Hervorragende Lage und beste Anbindung zu Hauptbahnhof und Flughafen München
  • Eigener Serveranschluss und Festnetztelefonanschluss möglich
  • Die Vermietung ist provisionsfrei

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 Ab 31. Dezember 2016

Drogentests bei Fahrschülern

Auch wenn man gerade erst dabei ist das Autofahren zu lernen, ist man vor Polizeikontrollen nicht sicher.

In letzter Zeit kontrolliert die Münchner Polizei vermehrt und gezielt Fahrschüler auf Drogenkonsum.

Auch unsere Fahrschulautos wurden bereits 2 Mal von der Polizei angehalten und die Fahrschüler einem sofortigen Drogentest unterzogen.

In einem Fall wurde der Fahrschüler wegen Verdacht auf Drogenkonsum sofort mit auf die Polizeidienstelle genommen.

Liebe Fahrschüler, bitte bedenkt dass die Nachweisbarkeit von THC deutlich länger als seine Wirkung andauert. Das heißt, dass der Konsum auch noch dann nachweisbar ist, wenn der Konsument glaubt, längst wieder seine Nüchternheit zurückerlangt zu haben.

Bei einmaligem Konsum zeigt ein THC-Teststreifen nach drei bis fünf Tagen ein positives Ergebnis an. Greift der Betreffende gewohnheitsmäßig zum Joint, kann eine Urinprobe für THC einen Drogenkonsum bis zu zwölf Wochen nachweisen.

Bestätigt der Drogentest eine verbotene Menge THC im Blut, drohen dem Fahrschüler hohe Geldbußen, ein sofortiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Außerdem wird die Führerscheinstelle informiert.

Urteilt diese das der Fahrschüler „charakterlich ungeeignet“ ist für den Straßenverkehr, wird der Prüfauftrag sofort eingezogen.

Um die Ausbildung irgendwann wieder fortsetzten zu dürfen, werden meist sehr teure und langwierige medizinisch psychologische Gutachten (MPU) verlangt. Auch ein Nachweis der Drogenabstinenz über bis zu 12 Monate muss erbracht werden.

Bitte seid vernünftig und verzichtet auf Drogen am besten ganz! Ihr spart euch dadurch viel Ärger, Geld und schont eure Gesundheit.

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Seit 28. Dezember 2016

Drosselung auf 35 kW/48 PS

Stufenführerschein-Neulinge dürfen mit ihrer Fahrerlaubnis A2 nur noch solche Motorräder mit 48 PS (35 kW) fahren, die ungedrosselt nicht mehr als 95 PS (70 kW) haben.

Die Entscheidung über die vollständige Umsetzung der 3. EU-Führerscheinrichtline hätte eigentlich schon vor einem halben Jahr im Bundesrat fallen sollen, war aber zweimal verschoben worden. Am 16. Dezember 2016 hat der Bundesrat der „11. Änderungsverordnung zur sogenannten Fahrerlaubnisordnung“ zugestimmt, seit 28. Dezember 2016 ist die neue Regelung jetzt in Kraft.

Damit gilt auch in Deutschland, was in den übrigen EU-Ländern schon seit 2013 Gesetz ist: Inhaber der Stufenführerscheinklasse A2 (bis 35 kW, maximal 0,2 kW pro kg) dürfen nur noch Motorräder fahren, die ungedrosselt nicht mehr als 70 kW (95 PS) haben.

Bestandsschutz für alte A2-Führerscheine

Die gute Nachricht: Nach Auskunft des Industrieverbands (IVM) gilt Bestandsschutz. A2-Führerscheine, die zwischen 19. Januar 2013 und 27. Dezember 2016 erteilt wurden, gelten weiterhin auch für gedrosselte Motorräder, deren Ausgangsleistung über 70 kW (95 PS) liegt.

Inhabern solcher A2-Führerscheine, die unter den jetzt erteilten Bestandsschutz fallen, rät der IVM jedoch dringend davon ab, mit einem entsprechenden Motorrad ins Ausland zu fahren. Die Regelung gilt nur für das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland.

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 Zum 1. Oktober 2016

HOCHARABISCH FRAGENÄNDERUNG

Zum 01.10.2016 gibt es Änderungen im amtlichen Fragenkatalog. 

نرحب بكم ترحيبا قلبيا في لايبزيج!
هل لديكم الرغبة في اكتساب رخصة ألمانية في لايبزيج لقيادة السيارات؟هل ترغبون (أو يجب عليكم) استبدال رخصة قيادة السيارات الوطنية التي تحملوها بأخرى ألمانية؟هل ترغبون (أو يجب عليكم) اكتساب رخصة دولية لقيادة السيارات؟هل ترغبون في التدريب العملي فقط لإنعاش خبرتكم في القيادة؟
هل ترغبون في الحصول على مواد دراسية لاجتياز الامتحان النظري في لغتكم ألام؟.

In ganz DEUTSCHLAND ist es momentan NICHT möglich. die Theorieprüfung in „arabisch“ abzulegen. Laut Mitteilung der TÜV|DEKRA arge tp 21 laufen derzeit „die notwendigen Verfahren, die in der Anlage zur FeV geregelten elf Fremdsprachen um eine weitere Fremdsprache „Hocharabisch ab 1.10.2016 oder 01.01.2017 als amtliche Prüfungssprache einzuführen. Aktuell liegt noch keine von TÜV/Dekra zertifizierte Übersetzung der Fragen vor.

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 Am 13. – 15. August 2017

HARLEY ROCK ´N´ RACE IN BAD TÖLZ

im Jailhouse Bad Tölz

 

Wer das Jailhouse kennt der weiß wie viele Liebe im Detail verbaut ist und was hier unter einem gelungenen Abend verstanden wird.

 

Progamm Harley Treffen 2016

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F A H R S I M U L A T O R

Wir beabsichtigen unser umfassendes Ausbildungsangebot für Fahrschüler zu erweitern, um einen Fahrsimulator neuester Generation.

Die neue Dimension des systematischen Lernens.

Ausbildung im Fahrschulsimulator simdrive 360° von Degener, in der Ferien Fahrschule in München

Foto: DEGENER

Z.B. der DEGENER Fahrsimulator (Fahrtrainer) ist auf dem neuesten Stand der Technik. Mit dem Fahrsimulator bieten wir unseren Fahrschülern die Möglichkeit im Schonraum, der Fahrschule, ohne Stress und Gefahren die Fahrausbildung zu beginnen. Zahlreiche Übungen der Grund- und Aufbaustufe lassen sich im Fahrsimulator üben.

Ihr Vorteile

  ♦   … Der Simulator nimmt Ihnen die Angst und
  ♦   … gibt ihnen erste Anleitungen zum Autofahren
  ♦   … Sie gewöhnen sich vorab in Ruhe einmal an die Sitzposition
  ♦   … und die Pedale eines Pkw. Im Schonraum der Fahrschule
  ♦   … Sie üben praktisch selbständig – in 45-Minuten-Abschnitten –
  ♦   … Der Fahrtrainer (Computergesteuert) leitet die Übungen an,
  ♦   … während Ihr Verhalten direkt vom System überwacht wird.
  ♦   … Der Simulator wiederholt alles geduldig.
  ♦   … Das spart Zeit und evt. Kosten für Fahrstunden.

Ablauf Simulator-Training (Fahrtrainer)

Modul Themenbereich 1: Grundfertigkeiten
Zunächst sind Sieb auf einem virtuellen Übungsplatz und der Fahrtrainer macht Sie mit den Grundlagen wie:

  ♦   …  der richtigen Sitzposition,

  ♦   … den Armaturen,

  ♦   … der Pedalerie und

  ♦   … der Schaltung vertraut

.   ♦   … Dann starten Sie  den Motor und ertasten den Schleifpunkt.

  ♦   … Nach einigen Anfahrübungen kommt

  ♦   … üben Sie das hoch- und runter schalten.

Als nächstes folgen auf dem Übungsplatz erste Lenkübungen mit Erklärungen zur korrekten Lenkradhaltung.

Auf der Kurvenstrecke perfektionieren Sie das Ganze.

Schließlich wird das Zusammenspiel zwischen Gas, Bremse, Kuppeln, Schalten und Lenken realitätsnah geübt.

Modul Themenbereich 2: Abbiegen
Die Grundlagen sitzen, sodass es vom Übungsplatz auf die Straße geht. Zunächst übst du das korrekte Abbiegen. Ziel ist es, erste Automatismen zu bilden. Lässt du einen Schritt aus, beispielsweise den Blick in den Spiegel, das Blinken oder das Zurückschalten, wirst du vom Fahrtrainer darauf hingewiesen. Nach und nach steigt der Schwierigkeitsgrad und die vorliegenden Abbiegesituationen werden komplizierter, z.B. durch Linksabbiegen in Einbahnstraßen oder mehrspuriges Abbiegen.

Modul Themenbereich 3: Vorfahrt
Im letzten Trainingsschritt wirst du mit typischen Vorfahrtssituationen aus den Bereichen „rechts vor links“ und „vorfahrtregelnde Verkehrszeichen“ konfrontiert. Auch das richtige Verhalten beim Kreisverkehr, bei abknickenden Vorfahrtstraßen und an Ampeln wird ausführlich durchgespielt – wie gewohnt nach dem bewährten Prinzip „vom Leichten zum Schweren“.

Zusatzmodul: Stadtfahrt
Das System schickt Sie dann auf eine Fahrt durch die belebte Stadt. Die ersten beiden Strecken sind leicht, die zwei folgenden haben einen erhöhten Schwierigkeitsgrad – das System erkennt jeden Fehler und gibt sofort korrigierende Rückmeldungen.

Zusatzmodul: Grundfahrübungen
Es handelt sich um eine „freie“ Fahrstunde, das System gibt keine Anweisungen hier üben Sie die Grundfahrübungen z.B. Parken. Nun sind Sie bereit für die ersten Fahrten im Auto.

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Das Lern-Umfeld
Griffiges Lenkrad, echter Autositz, das Cockpit einem Pkw nachempfunden, Lenkrad und Sitzfläche geben spürbares Feedback. Drei große Bildschirme simulieren eindrucksvoll die Sicht aus dem Auto nach vorn und zur Seite – inklusive Außen- und Innen-Rückspiegel. Ein zusätzlicher Monitor simuliert das Sichtfeld beim Rückwärtsfahren. Sensoren überwachen die Aktivitäten des Fahrers, das System überprüft den jeweiligen Lern- und Leistungsstand.

Die Übungen
Eine neutrale Stimme aus dem Hintergrund gibt leicht verständliche Anweisungen zu den Übungen in unterschiedlichen Aufbau- und Schwierigkeitsstufen: Zur Auswahl stehen vier Module mit jeweils zwei Übungseinheiten, die wiederum in unterschiedliche Lektionen aufgeteilt sind.

Ein Beispiel
Als Beispiel ein Blick auf eine zentrale Übung für Anfänger: Das Zusammenspiel von Kupplungs- und Gaspedal beim Anfahren. Dabei gibt es oft hartnäckige Koordinationsschwierigkeiten, die nur mit Geduld überwunden werden können. Hier macht sich die Vierte Dimension des Gerätes bemerkbar: Ein Körperschalllautsprecher unter dem Sitz überträgt gezielt Vibrationen unterschiedlicher Frequenzen, wodurch der Schleifpunkt der Kupplung regelrecht „erfühlbar“ wird. Das ist wichtig für die spätere Praxis im FAHRSCHUL-PKW.

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  Sonderfahrten

Rechtsstand: 19.01.2013

Beantragte Klasse

Gesetzlich vorgeschriebene Sonderfahrten

 Praktische Prüfung

Prüfungsdauer und
Prüfungsstrecke

Überland

Autobahn

Dunkelheit

AM

entfällt

entfällt

entfällt

45 Minuten,
überwiegend innerhalb
geschlossener Ortschaften

A1

5

4

3

45 Minuten,
igO, agO, AB1)

A2  2)

5

4

3

603) Minuten,
igO, agO, AB1)

A  2)

5

4

3

604)  Minuten,
igO, agO, AB1)

B

5

4

3

45 Minuten,
igO, agO, AB1)

BE

3

1

1

C1

3

1

1

75 Minuten,
igO, agO, AB1)

C1E

3

1

1

C

B auf C

5

2

3

C1 auf C

3

1

1

CE

C auf CE

5

2

3

1) igO = innerorts, agO = außerorts, AB = möglichst auch Autobahn

2) Bei der Erweiterung von Klasse A1 auf A2 und von Klasse A2 auf A gilt:

  • Bei mindestens zweijährigem Vorbesitz der jeweils niedrigeren Klasse ist keine praktische Ausbildung vorgeschrieben. Allerdings muss sich der Fahrlehrer, bevor er den Bewerber zur Prüfung vorstellt, davon überzeugen, dass dieser die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt.

  • Besitzt der Bewerber die jeweils niedrigere Klasse noch nicht seit mindestens zwei Jahren oder will er von der Klasse A1 (alt: 1b) direkt auf A aufsteigen, ist die Anzahl der besonderen Ausbildungsfahrten reduziert auf: 3 Fahrstunden Überland / 2 Fahrstunden Autobahn / 1 Fahrstunde bei Dunkelheit

3) Bei mindestens zweijährigem Vorbesitz der Klasse A1: 40 Minuten

4) Bei mindestens zweijährigem Vorbesitz der Klasse A2: 40 Minuten

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Beschreibung der Prüfungsaufgaben

ANLAGE 7 ZUR FAHRERLAUBNISVERORDNUNG

Klassen BESCHREIBUNG
AM Die Prüfungszeit beträgt 30 Minuten: eine stichprobenartige technische Sicherheitskontrolle, vier Grundfahraufgaben (immer: Fahren eines kleinen Slaloms / Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung; wahlweise: Ausweichen ohne Abbremsen / Ausweichen nach Abbremsen; wahlweise: Fahren mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus / Stop and Go / Kreisfahrt) und Fahren, also Bewegen des Kraftrads im Straßenverkehr.
A1 Die Prüfungszeit beträgt 45 Minuten: eine stichprobenartige technische Sicherheitskontrolle, sechs Grundfahraufgaben (immer: Fahren eines Slaloms mit Schrittgeschwindigkeit / Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung / Ausweichen ohne Abbremsen / Ausweichen nach Abbremsen; wahlweise: kurzer Slalom / langer Slalom; wahlweise: Fahren mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus / Stop and Go / Kreisfahrt) und Fahren, also Bewegen des Kraftrads im Straßenverkehr.
A2 / A Die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten: eine stichprobenartige technische Sicherheitskontrolle, sechs Grundfahraufgaben (immer: Fahren eines Slaloms mit Schrittgeschwindigkeit / Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung / Ausweichen ohne Abbremsen / Ausweichen nach Abbremsen; wahlweise: kurzer Slalom / langer Slalom; wahlweise: Fahren mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus / Stop and Go / Kreisfahrt) und Fahren, also Bewegen des Kraftrads im Straßenverkehr. Bei Erweiterung über den stufenweisen Zugang (A1 auf A2 oder A2 auf A) entfallen die alternativen Aufgaben und die Prüfungszeit verkürzt sich auf 40 Minuten.
B Die Prüfungszeit beträgt 45 Minuten: eine stichprobenartige technische Sicherheitskontrolle, zwei Grundfahraufgaben (wahlweise: Rückwärtsfahren in eine Parkbox / Fahren nach rechts rückwärts unter Ausnutzung einer Einmündung, Kreuzung oder Einfahrt; wahlweise: Einfahren in eine Parklücke / Umkehren / Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung) und Fahren, also Bewegen des Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr.
BE Die Prüfungszeit beträgt 45 Minuten: Verbinden oder Trennen, eine Grundfahraufgabe (Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links) und Fahren, also Bewegen des Zuges im Straßenverkehr.

 

Verbinden und Trennen von Fahrzeugen mit Kugelkopfkupplung

2.1 Anhänger ankuppeln

Innerhalb der Ziffer 4 ist die Reihenfolge der Ausführung beliebig

1. Zugfahrzeug heranfahren
2. Feststellbremse am Anhänger lösen
3. Anhänger ankuppeln
4. — Abreißseil einhängen
— Sicherung der Kupplung prüfen
— Stützrad einfahren und sichern
— Unterlegkeile verstauen
— Elektroanschluss herstellen
5. Funktion der elektrischen Einrichtungen des Anhängers prüfen
6. Funktion der Druckluftbremsanlage des Anhängers (Sichtkontrolle) prüfen

 

2.2 Anhänger abkuppeln

Innerhalb der Ziffer 4 ist die Reihenfolge der Ausführung beliebig

1. Zugfahrzeug sichern
2. Anhänger sichern (Feststellbremse, Unterlegkeile)
3. Stützrad ausfahren
4. — Kupplung öffnen
— Elektroanschluss trennen
— Abreißseil aushängen
5. Deichsel hochkurbeln

Bewertung des Verbindens und Trennens von Fahrzeugen

Die ausgewählte Aufgabe ist zu wiederholen, wenn sie nicht fehlerfrei ausgeführt wird. Wird sie auch bei der Wiederholung nicht fehlerfrei ausgeführt, ist dieser Prüfungsteil nicht bestanden.

Wird dieser Prüfungsteil nicht bestanden, so ist die Prüfungsfahrt einschließlich Grundfahraufgaben trotzdem durchzuführen.

C Die Prüfungszeit beträgt 75 Minuten: eine technische Abfahrtkontrolle, zwei Grundfahraufgaben (immer: Rückwärtsfahren und Versetzen nach rechts an eine Rampe zum Be- oder Entladen; wahlweise: Fahren nach rechts rückwärts unter Ausnutzung einer Einmündung, Kreuzung oder Einfahrt / Rückwärtsfahren in eine Parklücke / rückwärts quer oder schräg einparken) und Fahren, also Bewegen des Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr.
CE Die Prüfungszeit beträgt 75 Minuten: Verbinden oder Trennen, zwei Grundfahraufgaben (Umkehren durch Rückwärtsfahren nach links / Rückwärtsfahren geradeaus an eine Rampe zum Be- oder Entladen) und Fahren, also Bewegen des Zuges im Straßenverkehr.
C1 Die Prüfungszeit beträgt 75 Minuten: eine technische Abfahrtkontrolle, zwei Grundfahraufgaben (siehe Klasse C) und Fahren, also die eigentliche Prüfungsfahrt im Straßenverkehr.
C1E Die Prüfungszeit beträgt 75 Minuten: Verbinden und Trennen, zwei Grundfahraufgaben (Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links / Rückwärtsfahren geradeaus an eine Rampe zum Be- oder Entladen) und Fahren, also Bewegen des Zuges im Straßenverkehr.
D Die Prüfungszeit beträgt 75 Minuten: eine technische Handfertigkeits- und Abfahrtkontrolle, zwei Grundfahraufgaben (immer: Halten zum Ein- oder Aussteigen; wahlweise: Fahren nach rechts rückwärts unter Ausnutzung einer Einmündung, Kreuzung oder Einfahrt / Rückwärtsfahren in eine Parklücke / rückwärts quer oder schräg einparken) und Fahren, also Bewegen des Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr.
DE Die Prüfungszeit beträgt 70 Minuten: Verbinden und Trennen, eine Grundfahraufgabe (Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links) und Fahren, also Bewegen des Zuges im Straßenverkehr.
D1 Die Prüfungszeit beträgt 75 Minuten: eine technische Handfertigkeits- und Abfahrtkontrolle, zwei Grundfahraufgaben (siehe Klasse D) und Fahren, also Bewegen des Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr.
D1E Die Prüfungszeit beträgt 70 Minuten: Verbinden und Trennen, eine Grundfahraufgabe (Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links) und Fahren, also Bewegen des Zuges im Straßenverkehr
T Die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten: Verbinden und Trennen, eine technische Abfahrtkontrolle, eine Grundfahraufgabe (Rückwärtsfahren geradeaus) und Fahren, also Bewegen des Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr.

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 FRAGENÄNDERUNG

Zum 01.04.2016 gibt es Änderungen im amtlichen Fragenkatalog. Die Fragenänderung betrifft alle Führerscheinklassen.  

Die Fragenänderung zum 01.04.2016 bringt zwei neue Videofragen und den Rückzug einer bereits bestehenden Videofrage.

Klassenübergreifend können es dann 88 Videofragen sein, von denen du in deiner Führerscheinprüfung zwei beantworten musst.

In der Prüfung kannst du jedes Video bis zu fünf Mal ansehen, bevordir die Frage gezeigt wird. Sobald die Frage eingeblendet wurde, lässt sich das Video nicht mehr abspielen.

Darüber hinaus werden acht neue Variationenfragen eingeführt.

Insgesamt umfasst die Änderung:

  • 10 neue Fragen – darunter 2 Video-, 2 Bild- und 6 Textfragen,
  • 22 überarbeitete Fragen – darunter 8 Bild-, 3 Verkehrszeichen- und 11 Textfragen
  • und 6 gestrichene Fragen.

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 Zum 1. April 2015

FRAGENÄNDERUNG

Seit letztem Jahr gibt es Videofragen in der Prüfung. Seit diesem Stichtag musst du zwei dieser Videofragen in deiner theoretischen Führerscheinprüfung beantworten. Zum 01.04.2015 kommen im Rahmen einer  Fragenänderung sechs weitere Videofragen hinzu. Insgesamt umfasst die Fragenänderung 16 neue Fragen. Darin enthalten sind auch 8 neue Bildfragen, von denen in deiner Prüfung eine unbekannte Bildvariation geprüft wird.

Die neuen Videofragen

Insgesamt wurden im letzten Jahr 60 Videofragen eingeführt. Zum 01.04.2015 kommen jetzt weitere 6 Videofragen hinzu. In jeder Führerscheinprüfung musst du zwei dieser 66 Videofragen beantworten. Jedes Video kannst du fünf Mal ansehen, bevor dir die Frage gezeigt wird. Sobald die Frage eingeblendet wurde, lässt sich das Video nicht mehr abspielen.

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Zum 1. Mai 2014

Neues Fahreignungs-Bewertungssystem

Das neue Fahreignungsregister (FAER) steht für mehr Verkehrssicherheit!

Mehr Verkehrssicherheit durch ein klares Regelwerk

Das neue Fahreignungsregister löst zum 1. Mai 2014 das bisherige Verkehrszentralregister in Flensburg ab. Es erfasst Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die durch Verkehrsverstöße sich und andere gefährden. Das neue Fahreignungs-Bewertungssystem soll dazu motivieren, das Fahrverhalten zu verbessern.

Mit der Umstellung werden die Regelungen einfacher und leichter nachvollziehbar. Im Fahreignungsregister werden nur noch abschließend benannte Verstöße erfasst, die sich unmittelbar auf die Verkehrssicherheit auswirken.

Was passiert mit den alten Punkten?

Falls Sie vor der Punktereform am 01.05.2014 bereits Punkte auf Ihrem Punktekonto angesammelt haben, werden diese auf das neue Konto übertragen und dem aktuellen Bußgeldkatalog angepasst. Punkte, die bereits nach dem alten System in Flensburg gespeichert sind, werden nach einem bestimmten Umrechnungsschlüssel in das neue Fahrereignungsregister übernommen. Allerdings werden zum 01.05.2014 alle Delikte automatisch gelöscht, die nach dem neuen Recht nicht mehr eintragungsfähig sind. Alle Verkehrsverstöße, die nicht die Verkehrssicherheit betreffen, werden gestrichen. Hierzu zählen insbesondere Verstöße gegen die Umweltzonen, Fahrtenbuchauflagen und Kennzeichnungsvorschriften. Die nicht gelöschten Delikte bleiben mit ihren entsprechenden Punkten bestehen und werden mit Hilfe eines bestimmten Schemas auf den Punktestand nach neuem Recht umgestellt.

Altes Punktesystem Aktuelles Punktesystem ab 01.05.2014
1 – 3 Punkte 1 Punkt         VORMERKUNG
4 – 5 Punkte 2 Punkte       VORMERKUNG
6 – 7 Punkte 3 Punkte       VORMERKUNG
8 – 10 Punkte 4 Punkte       ERMAHNUNG
11 – 13 Punkte 5 Punkte       ERMAHNUNG
14 – 15 Punkte 6 Punkte       VERWAHNUNG
16 – 17 Punkte 7 Punkte       VERWAHNUNG
18 Punkte 8 Punkte       ENTZUG

Bei der Umstellung ist allerdings zu beachten, dass wenn bei einer alten Eintragung Tilgungsreife eintritt, wieder eine Umrechnung anhand des alten Punktestandes erfolgt. So wird der alte Punktestand wieder ermittelt, die entsprechenden Punkte gelöscht und anschließend wird anhand des Schemas der neue Punktestand errechnet. Hat zum Beispiel ein Betroffener 8 Punkte nach dem alten System, werden diese anhand des Schemas ab dem 01.05.2014 auf 4 Punkte umgerechnet. Soll nach dem 01.05.2014 eine alte Eintragung mit 3 Punkten gelöscht werden, werden die 4 Punkte wieder ins alte System übertragen. Der Betroffene hat nun wieder 8 Punkte, von denen 3 gelöscht werden. Die verbleibenden 5 Punkte werden wiederrum anhand des Schemas umgerechnet. Somit hat der Betroffene nach der Löschung noch 2 Punkte nach dem neuen Punktesystem.

Das neue Punktesystem FAER (Fahreignungsregister)

Nur noch drei Punktekategorien

Für die Einschätzung des Verkehrssicherheitsrisikos reichen drei Kategorien aus:

Ein Punkt wird für schwere Ordnungswidrigkeiten eingetragen.

Zwei Punkte werden für besonders schwere Ordnungswidrigkeiten, die in der Regel mit einem Fahrverbot verbunden sind, und für Straftaten angesetzt.

Mit drei Punkten werden Straftaten bewertet, die zur Entziehung der Fahrerlaubnis geführt haben.

Feste Tilgungsfristen

  • 2 Jahre und sechs Monate: bei Entscheidungen wegen schwere Ordnungswidrigkeiten (1 Punkt) z. B. Handyverstoß.
  • 5 Jahre bei Entscheidungen wegen besonders schwere Ordnungswidrigkeiten und für Straftaten ohne Entziehung der Fahrerlaubnis (2 Punkte) z. B. Alkoholdelikte bei Entscheidungen wegen Straftaten ohne Entziehung der Fahrerlaubnis oder ohne isolierte Sperrfrist für die Erteilung einer Fahrerlaubnis
  • 10 Jahre bei Entscheidungen wegen Straftaten mit Entziehung der Fahrerlaubnis (3 Punkte) oder mit einer isolierten Sperrfrist für die Erteilung einer Fahrerlaubnis.

Die Tilgungsfrist beginnt bei allen Entscheidungen mit dem Rechtskraftsdatum.

Drei Maßnahmenstufen

Nach wie vor sieht das System drei Maßnahmenstufen vor.

Bei bis zu drei Punkten erfolgt die Erfassung im Fahreignungsregister. Die oder der Betroffene wird darauf im Bußgeldbescheid hingewiesen.

Wer vier bis fünf Punkte ansammelt, erreicht die erste Maßnahmenstufe. Jetzt sendet die Fahrerlaubnisbehörde eine Ermahnung und informiert über die Maßnahmenstufen. Wer in dieser Stufe freiwillig ein Fahreignungsseminar besucht, kann dadurch einen Punkt abbauen.

Die zweite Maßnahmenstufe greift bei einem Punktestand von sechs oder sieben Punkten. Es erfolgt eine Verwarnung mit dem Hinweis, dass beim Erreichen der nächsten Stufe die Fahrerlaubnis entzogen wird. Auch jetzt kann ein Fahreignungsseminar freiwillig besucht werden, allerdings ist kein Abbau von Punkten mehr möglich.

Wer acht oder mehr Punkte ansammelt, erreicht die dritte Maßnahmenstufe: Die Fahrerlaubnis wird entzogen, jedoch nur, wenn zuvor die Ermahnung und Verwarnung ausgesprochen wurden. Die Stufen können, wenn Punkte zwischenzeitlich getilgt werden, mehrfach durchlaufen werden.

Das neue Fahreignungsseminar

Um das Verkehrsverhalten zu verbessern, wird ein neues Seminar eingeführt, das aus verkehrspädagogischen und verkehrspsychologischen Elementen besteht. Die Teilnahme ist freiwillig. Nur wer bei einem Punktestand von bis zu fünf Punkten an dem Seminar teilnimmt, kann einen Punkt abbauen.

Was geschieht mit bisher eingetragenen Punkten?

Bestehende Eintragungen im Verkehrszentralregister werden in das neue System überführt. Maßgeblich ist dabei die jeweils erreichte Maßnahmenstufe, so dass niemand durch die Umstellung besser oder schlechter gestellt wird. Einen generellen Punkteerlass gibt es nicht. Gelöscht werden zum 1. Mai 2014 lediglich die Eintragungen, die im neuen System nicht mehr erfasst werden.

Zum 1. Mai 2014 rechnet das Kraftfahrt-Bundesamt den bis dahin erreichten Punktestand auf das neue System um. Dennoch gelten für Alt-Punkte in einer Übergangsfrist von fünf Jahren die alten Tilgungsfristen und die bereits ausgelösten Tilgungshemmungen weiter. Wenn für Alt-Punkte die Tilgungsfrist abläuft, wird wie folgt verfahren: Zuerst wird der Alt-Punkt vom Alt-Punktestand abgezogen. Danach wird dieser reduzierte Alt-Punktestand wiederum in das neue System umgerechnet.

Weitere Änderungen

Ab 1. Mai 2014 können geringfügige Verstöße mit einem Verwarnungsgeld bis zur Höhe von 55 Euro geahndet werden.

Dies hat zur Folge, dass Punkte erst ab einem Bußgeld von mindestens 60 Euro eingetragen werden.

Aus diesem Grund erhöhen sich einige Bußgeldregelsätze für Verstöße, die die Verkehrssicherheit gefährden und weiterhin mit Punkten bewertet werden sollen.

Auch steigen einzelne weitere Bußgeldregelsätze, die künftig nicht mehr mit Punkten belegt werden, aber für die Verkehrsordnung relevant sind.

A C H T U N G

Sie sind innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften zu schnell gefahren und mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung erwischt worden?

In unserem aktuellen Bußgeldkatalog  zum 1. Mai 2014 finden Sie einige Bußgelder, Punkte und Fahrverbote für Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Geschwindigkeitsüberschreitung Außerorts Bußgeld Punkte Fahrverbot
bis 10 km/h 10 EUR
11 bis 15 km/h 20 EUR
16 bis 20 km/h 30 EUR
21 bis 25 km/h 70 EUR 1
26 bis 30 km/h 80 EUR 1
31 bis 40 km/h 120 EUR 1
41 bis 50 km/h 160 EUR 2 1 Monat
51 bis 60 km/h 240 EUR 2 1 Monat
61 bis 70 km/h 440 EUR 2 2 Monate
über 70 km/h 600 EUR 2 3 Monate
Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts Bußgeld Punkte Fahrverbot
bis 10 km/h 15 EUR
11 bis 15 km/h 25 EUR
16 bis 20 km/h 35 EUR
21 bis 25 km/h 80 EUR 1
26 bis 30 km/h 100 EUR 1
31 bis 40 km/h 160 EUR 2 1 Monat
41 bis 50 km/h 200 EUR 2 1 Monat
51 bis 60 km/h 280 EUR 2 2 Monate
61 bis 70 km/h 480 EUR 2 3 Monate
über 70 km/h 680 EUR 2 3 Monate
Tatbestand Bußgeld Punkte Fahrverbot Bemerkung
Schrittgeschwindigkeit in verkehrsberuhigtem Bereich nicht eingehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW) 20 EUR
Nicht angepasstes Tempo trotz Bahnübergängen, besonderen örtlichen Straßen- oder Verkehrsverhältnissen oder bei schlechten Sichtverhältnissen 100 EUR 1
Nicht angepasstes Tempo trotz Bahnübergängen, besonderen örtlichen Straßen- oder Verkehrsverhältnissen oder bei schlechten Sichtverhältnissen mit Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer 120 EUR 1
Nicht angepasstes Tempo trotz Bahnübergängen, besonderen örtlichen Straßen- oder Verkehrsverhältnissen oder bei schlechten Sichtverhältnissen mit Sachbeschädigung 145 EUR 1
Unfall aufgrund von nicht angepasstem Tempo verursacht 35 EUR
Kinder, Hilfsbedürftige und Ältere gefährdet durch zu hohes Tempo, mangelnde Bremsbereitschaft oder ungenügenden Seitenabstand 80 EUR 1
Ohne triftigen Grund so langsam gefahren, dass der reibungslose Verkehrsfluss behindert wurde 20 EUR
Illegale Kraftfahrzeugrennen als Teilnehmer 400 EUR 2 1 Monat
Illegale Kraftfahrzeugrennen als Veranstalter 500 EUR
Radarwarn- oder Laserstörgerät betrieben oder betriebsbereit mitgeführt 75 EUR 1 zusätzlich Beschlagnahme und Vernichtung des Gerätes möglich

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Zum 19. Januar 2013

Änderungen F Ü H R E R S C H E I N 

Im Dezember 2006 wurde die 3. EG-Richtlinie über den Führerschein verabschiedet. Die Umsetzung in nationales Recht ist erfolgt und gilt ab 19. Januar 2013. Die nachfolgenden Informationen sind als vorläufig anzusehen und dienen Ihnen als Erstauskunft.

Wichtiger Hinweis: 

Alle alten, deutschen Führerscheine (grau, rosa und Scheckkarten die vor 2013 ausgestellt wurden) behalten ihre Gültigkeit. Die Änderungen betreffen vorerst nur neu erteilte Fahrerlaubnisklassen (z.B. durch Ersterteilung, Erweiterung oder Neuerteilung) bzw. neu ausgestellte Führerscheine (z.B. wegen Verlust, Verlängerung oder Umtausch).

  • Befristung der Führerscheine: Die Gültigkeitsdauer neu ausgestellter Führerscheine wird ab dem 19. Januar 2013 befristet. Die Gültigkeitsdauer wird 15 Jahre betragen. Die „Verlängerung“ wird dann nach aktuellem Stand ohne Vorlage von Eignungsnachweisen (z.B. Sehtest oder ärztliche Bescheinigung) möglich sein.
  • Neue Fahrerlaubnisklasse AM: Mopeds (bis 45 km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit) fallen bisher nicht unter die harmonisierten Fahrerlaubnisklassen. Mit Einführung der neuen Fahrerlaubnisklasse AM und Mindestanforderungen an die Prüfung wird verbunden mit einer umfassenden Fahrschulausbildung die Verkehrssicherheit weiter verbessert. Bestimmte drei- und vierrädrige Fahrzeuge bis 45 km/h werden ebenfalls einbezogen. Das Mindestalter zum Führen dieser Fahrzeuge beträgt 16 Jahre.
  • Neue Definition der Fahrerlaubnisklasse A1: Die bisherige Definition der Fahrerlaubnisklasse A1 wird ergänzt. Ab dem Jahr 2013 muss auch ein Verhältnis von Leistung/Gewicht von höchstens 0,1 kW/kg eingehalten werden.
  • Neue Fahrerlaubnisklasse A2: Die derzeitige Fahrerlaubnisklasse A (beschränkt) wird ab Anwendung der neuen Vorschriften zur Fahrerlaubnisklasse A2 und definiert mit einer Motorleistung von bis zu 35 kW und einem Verhältnis von Leistung/Gewicht von nicht mehr als 0,2 kW/kg.
  • Dreiradroller wie den Piaggio MP3 LT. Wer bis 18. Januar 2013 seine Fahrerlaubnis bekommt, kann mit seiner Pkw-Lizenz Dreiradroller wie den Piaggio MP3 LT bewegen, der gemäß deutscher Zulassungsverordnung mit einer Spurbreite von 465 Millimetern und einer zusätzlichen Fußbremsanlage als zweispuriges Fahrzeug, sprich Auto, durchgeht. Ab 19. Januar darf ein Neuführerschein-Inhaber der Pkw-Klasse weder Trike noch Dreiradroller über 15 kW fahren, denn dazu braucht es den offenen A-Führerschein für Krafträder und zusätzlich ein Mindestalter von 21 Jahren. Für Dreiräder unter 15 kW benötigt der Pilot die Leichtkraftrad-Lizenz A1. Hintergrund: Die EU-Richtlinie unterscheidet zwischen Zwei-, Drei- und Vierrädern. Motorräder mit Beiwagen gehören allerdings zu den Motorrädern.
  • Neue Regelungen für den stufenweisen Aufstieg der Motorrad-Fahrerlaubnisklassen: Für den stufenweisen Aufstieg von der Klasse A1 zur dann neuen Klasse A2 sowie von der Klasse A2 zur Klasse A ist nach Ablauf von mindestens zwei Jahren nur eine praktische Prüfung erforderlich. Das Mindestalter für den direkten Zugang zu der Klasse A beträgt 24 Jahre.
  • Neue Regelungen für die Fahrerlaubnisklasse BE: Die „Anhängerregelung“ ist grundlegend überarbeitet und wesentlich vereinfacht worden. Ab dem Jahr 2013 darf – wie bisher – ein Anhänger bis 750 kg zul. Gesamtmasse mitgeführt werden. Darüber hinaus wird künftig auf die zul. Gesamtmasse der Fahrzeugkombination abgestellt: bis 3.500 kg zul. Gesamtmasse der Kombination genügt ohne weitere Voraussetzung eine Fahrerlaubnisklasse B. Über 3.500 kg bis 4.250 kg zul. Gesamtmasse der Kombination (wobei die zul. Gesamtmasse des Anhängers mehr als 750 kg betragen darf) ist eine Fahrerschulung in einer Fahrschule zu absolvieren. Die technischen Vorschriften in Bezug auf diese Fahrzeuge sind zusätzlich einzuhalten.

Die neuen Übergangsregelung der Führerscheinklasse BE

Übergangsregelung für Prüfungsfahrzeuge nach Verabschiedung der achten Verordnung zur Änderung der FeV und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften. Ergebnis der Beratung im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Brandenburg.

Anlage 7 FeV
bis 1.Juli 2004
Übergangsrecht bis
30.09.2013
2.2.5
Für Klasse BE:Fahrzeugkombinationen bestehend aus einem Prüfungsfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger, die als Kombination nicht der Klasse B zuzurechnen sind
  • Länge der Fahrzeugkombination mindestens 7,5 m
  • durch bauartbestimmte Höchstgeschwindigkeit min. 100 km/h
  • zulässige Gesamtmasse des Anhängers mindestens 1300 kg
  • Anhänger mit eigener Bremsanlage
  • Aufbau des Anhängers kastenförmig oder damit vergleichbar, mindestens
    1,2 m Breite in 1,5 m Höhe
  • tatsächliche Gesamtmasse des Anhängers mindestens 800 kg *

* ist ab 1. Oktober 2004                         anzuwenden
 Anlage 7 FeV
vom 2. Juli 2004
Übergangsrecht bis
18.01.2017
2.2.5
Für Klasse BE:Fahrzeugkombinationen bestehend aus einem Prüfungsfahrzeug der Klasse B und einem  Anhänger gemäß § 30a Absatz 2 Satz 1 StVZO, die als Kombination nicht der Klasse B zuzurechnen sind

  • Länge der Fahrzeugkombination
    mindestens 7,5 m
  • zulässige Gesamtmasse des Anhängers mindestens 1300 kg
  • tatsächliche Gesamtmasse des Anhängers mind. 800 kg
  • Anhänger mit eigener Bremsanlage
  • Aufbau des Anhänger kastenförmig oder damit vergleichbar
    mindestens 1,2 m Breite in 1,5 m Höhe
  • Sicht nach hinten nur über die Außenspiegel.

alte BE noch bis 18.01.2017 Anlage 7 FeV
ab den 19.01.2013

2.2.5
Für Klasse BE:Fahrzeugkombinationen bestehend aus einem Prüfungsfahrzeug der Klasse B und einem  Anhänger gemäß § 30a Absatz 2 Satz 1 StVZO mit mehr als 4.250 kg,  die als Kombination nicht der Klasse B zuzurechnen sind

  • Länge der Fahrzeugkombi
    nation mindestens 7,5 m
  • zulässige Gesamtmasse des
    Anhängers mindestens
    1300 kg
  • tatsächliche Gesamtmasse
    des Anhängers
    mindestens 800 kg
  • Aufbau des Anhängers
    kastenförmig oder vergleichbar Breite und Höhe
    mindestens wie das Zugfahrzeug und
  • Sicht nach hinten nur über
    die Außenspiegel.

Quelle: BVF/G.v. Bressendorf, S. 5 von 16, Übergangsrecht Prüfungsfahrzeuge

  •   B96 Jetzt  ist es möglich den Führerschein Klasse B durch eine einfache Schulung in nur einem Tag ohne Prüfung auf B96 zu erweitern. Damit könnt Ihr dann Gespanne (Auto + Anhänger) bis 4.250 kg zul. Gesamtmasse fahren. Ca. 90% aller gängigen Wohnanhänger, aber auch die meisten Sportanhänger dürft Ihr damit ziehen.Dazu müsst Ihr lediglich an einer Schulung teilnehmen. Diese Schulung beinhaltet einen Theorieteil über 2,5 Stunden, einen Gruppenuntericht auf einem Übungsplatz über 3,5 Stunden und noch eine einstündige Fahrt mit Anhänger auf der Straße. Gleich im Anschluß bekommt Ihr eine Teilnahmebescheinigung die Ihr bei der Führerscheinstelle abgebt. Ihr bekommt dann die Schlüsselzahl B96 in Euren Schein eingetragen.
  • Bei der Klasse BE (Pkw mit Anhänger, die nicht unter die Klasse B fallen) wird die zul. Gesamtmasse des Anhängers auf 3.500 kg begrenzt. Für Anhänger von mehr als 3.500 kg zul. Gesamtmasse ist eine Fahrerlaubnis der Klasse C1E erforderlich.
  • Neue Regelung für die Fahrerlaubnisklasse C1E: Die „Anhängerregelung“ bei der Klasse C1E (Kraftfahrzeuge über 3.500 kg mit Anhängern über 750 kg zul. Gesamtmasse) wird analog der Regelung bei der Klasse B vereinfacht. Zulässig sind Kombinationen bestehend aus einem Zugfahrzeug der Klasse C1 und einem Anhänger von mehr als 750 kg, sofern die zul. Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 12.000 kg nicht übersteigt (auf das Verhältnis der zul. Gesamtmasse des Anhängers zu der Leermasse des Zugfahrzeuges kommt es also künftig nicht mehr an). Die technischen Vorschriften in Bezug auf die Fahrzeuge sind zusätzlich einzuhalten.
  • Neue Definition der Fahrerlaubnisklassen D und D1: Bei der Definition der Klassen D und D1 (Busse) kommt es nicht mehr auf die Zahl der Sitzplätze an, sondern auf die Zahl der Personen, auf die das Fahrzeug ausgelegt und gebaut ist (Klasse D1: nicht mehr als 16 Personen außer dem Fahrzeugführer). Die Klasse D1 wird außerdem auf eine Länge von höchstens 8 m beschränkt.

Informationsgrundlage: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Stand: November 2011

Fahrerlaubnisverordnung (FeV)
Straßenverkehrsgesetz       (StVG)

Erste Informationen zu den geplanten Änderungen ab den 19.01.2013 können Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Führerscheinstellen geben. Beachten Sie allerdings, dass es bis zur endgültigen Einführung des neuen Führerscheins bzw. der neuen Fahrerlaubnisklassen zu weiteren Änderungen kommen kann.

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Zum 01. Januar 2011

Führerschein mit 17

Das „Begleitete Fahren mit 17“

Die Anzahl von ca. 22.000 jungen Menschen im Alter zwischen 18 bis 25 Jahren, die in tödliche Verkehrsunfälle und Unfälle mit Schwerverletzen verwickelt sind, ist immer noch extrem hoch und liegt prozentual deutlich über allen anderen Altersgruppen. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die fehlende Fahrpraxis der Fahranfänger. Nur durch Fahrpraxis wird man mit den unterschiedlichsten Gefahrensituationen konfrontiert und lernt, sie zu bewältigen.

Nachdem Niedersachsen im Jahre 2004 als erstes Bundesland den Modellversuch einführte, wurden am 14.11.2005 in der Landesvertretung Niedersachsens in Berlin vor nationalen und internationalen Experten die ersten Ergebnisse des Modellversuchs vorgestellt. Dabei wurde mit 40% weniger selbstverschuldeten Unfällen und 60% weniger Bußgeldern ein Resultat erzielt, dass die Erwartung bei weitem übertraf.

Inzwischen haben sich diese positiven Effekte bestätigt.

Deshalb wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2011 der „Modellversuch“ endgültig in der Fahrerlaubnisverordnung verankert.

Damit kann grundsätzlich die Fahrerlaubnis der Klassen B und BE bereits mit 17 Jahren erworben werden.

Weitere Hinweise:

  • Grundsätzlich wird die Teilnahme an einem Einweisungsseminar für den Bewerber und den Begleiter empfohlen.
  • Die Begleiterin oder der Begleiter muss nicht erziehungsberechtigte Person sein. Es ist aber sehr zu begrüßen, wenn Eltern die Aufgabe des Begleitens übernehmen.
  • Es können die Klassen B und BE erworben werden.
  • Die Klassen AM und L sind in der Klasse B enthalten und können ohne Begleitung gefahren werden.
  • Als zusätzliche Kosten zum „normalen“ Kartenführerschein fallen bei der Antragstellung zurzeit an:
    € 7,70 für die Ausfertigung der Prüfungsbescheinigung
    € 5,10 für die Überprüfung einer Begleitperson

Auswirkungen auf die Fahrerlaubnisprüfung:
Das „Begleitete Fahren“ hat keinen grundsätzlichen Einfluss auf die Fahrerlaubnisprüfung.

  • Alle gesetzlich vorgeschriebenen Fristen gelten entsprechend. Die theoretische Prüfung kann drei Monate, die praktische Prüfung einen Monat vor Erreichen des Mindestalters von 17 Jahren abgelegt werden. Dann wird allerdings keine vorläufige Fahrberechtigung ausgehändigt, sondern erst mit Vollendung des 17. Lebensjahres.

Die Begleitperson soll:

  • Kommunikationspartner für den Fahrer während der Fahrt und danach sein
  • Raum lassen für selbstständige Fahrentscheidungen des Fahrers
  • Sich beschränken auf gelegentliche Hinweise, kein direktes Eingreifen in die Fahrentscheidungen und Fahrmanöver
  • Antworten auf Fragen des Fahrers geben
  • Den Fahrer bezüglich sinnvoller Strecken beraten
  • Mäßigenden Einfluss auf den Fahrer in Belastungs- und Konfliktsituationen ausüben.

Das Fahren ohne die eingetragene Begleitperson hat den Widerruf der Fahrerlaubnis zur Folge.

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Zum 09. September 2008

Berufskraftfahrer-Qualifikation

Beschreibung

Grundsätzliche Regelung

Seit dem Stichtag 09.09.2008 (Bus) bzw. seit dem 09.09.2009 (Lkw) muss jeder Fahrer, der ab diesem Tag eine Bus- oder Lkw-Fahrerlaubnis der Klassen D, D1, DE, D1E, C, C1, CE, C1E erstmals erworben hat und im gewerblichen Güterkraft- oder Personenverkehr fährt, eine Grundqualifikation nachweisen. Eine einmal erworbene Grundqualifikation behält dabei ihre Gültigkeit.

Danach sind im Abstand von 5 Jahren regelmäßige Weiterbildungen abzuschließen.

Wenn die nächste Verlängerung der Klasse D nach dem 09.09.2010 (bei Klasse C nach dem 09.09.2011) ansteht, wird spätestens für die Verlängerung ab diesem Datum auch der Nachweis einer ersten abgeschlossenen Weiterbildung erforderlich, wenn gewerbliche Fahrten im Güterkraft- oder Personenverkehr durchgeführt werden.

In diesen Fällen ist der Nachweis einer ersten abgeschlossenen Weiterbildung bereits mit der nächsten Verlängerung vorzulegen. Übergangsfristen galten bei anstehender Verlängerung bis zum 09.09.2016 für Lkw- bzw. bis zum 09.09.2015 für Busklassen, wobei dann der Abschluss der Weiterbildung mit dem Ende der Gültigkeitsdauer der Fahrerlaubnis übereinstimmen muss – Ziel war die Harmonisierung von Verlängerung und Weiterbildung. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass es sich bei den Übergangsfristen um eine rein nationale Regelung handelt, d.h. im grenzüberschreitenden Verkehr gelten unabhängig davon die Fristen 09.09.2014 für Lkw bzw. 09.09.2013 für Bus. Die Möglichkeit von den Übergangsfristen Gebrauch zu machen bestand bis 09.09.2010 (Bus) bzw. bis 09.09.2011 (Lkw).

Wichtiger Hinweis für Inhaber der Klasse BE: Wenn Sie Inhaber der Fahrerlaubnisklasse BE sind und diese vor dem 19.01.2013 erworben haben, dürfen Sie mit einem Klasse B Zugfahrzeug auch Anhänger über 3.500kg zulässiger Gesamtmasse führen (mitunter gekennzeichnet durch Schlüsselzahl 79.06 im Führerschein). Sofern Sie allerdings derartige Gespannkombinationen führen, sind Sie ebenfalls vom Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz betroffen!

Wechsel zwischen Güterkraft- und Personenverkehr, Entziehung und Neuerteilung, Besitzstand

Bei einem Wechsel zwischen Güterkraft- und Personenverkehr bzw. einer entsprechenden Erweiterung gilt § 3 Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung (BKrFQV), wonach die ergänzende Grundqualifikation in erleichterter Form erworben werden kann.

Im Falle der Entziehung der Fahrerlaubnis oder der Neuerteilung (nach Ablauf der Gültigkeit) der entsprechenden Fahrerlaubnisklasse bleibt die einmal erworbene Grundqualifikation hiervon unberührt, erlischt also nicht.

Weitere Informationen zum Thema „Besitzstand“ entnehmen Sie bitte der Internetseite der IHK München.

Ausnahmen

Ausnahmen bestehen gemäß § 1 Abs. 2 Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrQG) für Fahrten mit Kraftfahrzeugen,

  • deren zulässige Höchstgeschwindigkeit 45 km/h nicht überschreitet
  • die von der Bundeswehr, der Truppe und dem zivilen Gefolge der anderen Vertragsstaaten des Nordatlantikpaktes, den Polizeien des Bundes und der Länder, dem Zolldienst sowie dem Zivil- und Katastrophenschutz und der Feuerwehr eingesetzt werden oder ihren Weisungen unterliegen
  • die zur Notfallrettung von den nach Landesrecht anerkannten Rettungsdiensten eingesetzt werden
  • die zum Zwecke der technischen Entwicklung oder zu Reparaturen oder Wartungszwecken oder zur technischen Untersuchung Prüfungen unterzogen werden
  • die in Wahrnehmung von Aufgaben, die den Sachverständigen oder Prüfern im Sinne des § 1 Kraftfahrsachverständigengesetzes (KfSachvG) oder der Anlage VIII b der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) übertragen sind, eingesetzt werden
  • die neu oder umgebaut und noch nicht in Betrieb genommen worden sind
  • zur Beförderung von Material oder Ausrüstung, das der Fahrer oder die Fahrerin zur Ausübung des Berufs verwendet, sofern es sich beim Führen des Kraftfahrzeugs nicht um die Hauptbeschäftigung handelt
  • Ausbildungsfahrzeuge in einer Fahrschule und Kraftfahrzeuge, die zum Erwerb einer Grundqualifikation nach § 4 Absatz 1 und 2 BKrFQG oder während der Weiterbildung nach § 5 BKrFQG eingesetzt werden
  • Kraftfahrzeuge zur nichtgewerblichen Beförderung von Personen oder Gütern zu privaten Zwecken

Grundqualifikation erwerben

Die Grundqualifikation kann erworben werden

  • durch eine (dreijährige) Berufsausbildung zum/zur Berufkraftfahrer/in, Fachkraft im Fahrbetrieb oder vergleichbaren Ausbildungsberuf nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 BKrFQG (aktuell nur Straßenwärter und Werksfeuerwehrmann).
  • durch Ablegung einer Prüfung zur Grundqualifikation nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 BKrFQG bei der IHK. Die Prüfung kann auch ohne Vorbereitungskurs abgelegt werden. Sie umfasst eine Theorieprüfung von 240 Minuten sowie eine praktische Prüfung von 210 Minuten.
    Hierbei müssen Sie bereits Inhaber der entsprechenden Fahrerlaubnisklasse sein!
  • durch die sog. beschleunigte Grundqualifikation gemäß § 4 Abs. 2 BKrFQG. Im Abschluss an einem Kurs mit einer Dauer von 140 Zeitstunden, welcher in einer anerkannten Ausbildungsstätte abgehalten wird, ist eine schriftliche Prüfung von 90 Minuten Dauer abzulegen. Die Ausbildung zum Erwerb der beschleunigten Grundqualifikation verlangt für den fahrpraktischen Teil die Begleitung eines Fahrlehrer (§ 2 Abs. 3 BKrFQV). Eine praktische Prüfung ist nicht erforderlich.
    Hierbei wird die Fahrerlaubnis der C- oder D-Klassen noch nicht vorausgesetzt!
    Die Ausbildungsstätte stellt eine Bescheinigung aus, welche Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung bei der IHK ist.

Weiterbildung

Berufskraftfahrer sind nach § 5 BKrFQG jeweils alle 5 Jahre zur Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen verpflichtet.

Die erste Weiterbildung müssen die vom Nachweis der Grundqualifikation befreiten Berufskraftfahrer/innen

  • des Personenverkehrs (Klassen D1, D1E, D, DE)
    zwischen dem 09.09.2008 und dem 09.09.2013,
    (spätestens aber vor dem 09.09.2015 – soweit mit dem Ende der Gültigkeitsdauer der Fahrerlaubnis übereinstimmend)
  • die des Güterverkehrs (Klassen C1, C1E, C, CE) 
    zwischen dem 09.09.2009 und dem 09.09.2014,
    (spätestens aber vor dem 09.09.2016 – soweit mit dem Ende der Gültigkeitsdauer der Fahrerlaubnis übereinstimmend)

abgeschlossen haben.

Für die beschleunigte Grundqualifikation und die Weiterbildung sind z.B. Fahrschulen, die in den Klassen CE und DE tätig sind, kraft Gesetzes als Ausbildungsstätte anerkannt, des Weiteren die staatlich anerkannten Ausbildungsstätten.

Nachweis von Grundqualifikation und Weiterbildung

Der Nachweis der Grundqualifikation (und Weiterbildung) auf der Grundlage der IHK-Bescheinigung über die erfolgreiche Prüfung erfolgt durch

  • Eintrag der Schlüsselzahl im Führerschein, § 5 Abs. 2 und Abs. 4 Satz 1 BKrFQV
    (Die Gebühr für den Eintrag der Schlüsselzahl 95 im Führerschein beträgt 28,60 Euro, zuzüglich der Antragsgebühren.)
  • Eintrag in der Fahrerbescheinigung der EU-Transportlizenz, § 5 Abs. 3 Nr. 1 und Abs. 4 Satz 2 und 3 BKrFQV
    (LKW bei Drittstaaten, d.h. weder EU noch EWR)
  • Ausstellung einer gesonderten Bescheinigung, § 5 Abs. 3 Nr. 2 und Abs. 4 Satz 4 BKrFQV mit Anlage 3
    (Bus bei Drittstaaten)

Wer benötigt welchen Nachweis?

Mindestalter Fahrerlaubnis folgender Nachweis ist notwendig
18 Jahre C1, C1E Grundqualifikation oder beschleunigte Grundqualifikation
18 Jahre C, CE Grundqualifikation
21 Jahre C, CE Beschleunigte Grundqualifikation
21 Jahre D, DE Beschleunigte Grundqualifikation, sofern Personenbeförderung im Linienverkehr nach § 42, 43 PBefG und Linienlänge bis 50 km durchgeführt wird
21 Jahre D1, D1E Grundqualifikation oder beschleunigte Grundqualifikation
21 Jahre D, DE Grundqualifikation
23 Jahre D Beschleunigte Grundqualifikation
24 Jahre DE Beschleunigte Grundqualifikation

Hintergrund

Ziele der bundesrechtlichen Regelungen (BKrFQG und BKrFQV) sind insbesondere die Verbesserung der Verkehrssicherheit, die Entwicklung eines defensiven Fahrstils und eines rationellen Kraftstoffverbrauchs sowie ein Anreiz zur Berufsausbildung zum Berufskraftfahrer für Fahranfänger.

Gegenstand der Neuregelung ist es, ein System der Grundqualifikation und Weiterbildung für Kraftfahrer im gewerblichen Güterkraft- und Personenverkehr zu schaffen.

Gesetzliche Grundlagen

  • Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz                                (BKrFQG)
  • Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung                     (BKrFQV)
  • § 1 Kraftfahrsachverständigengesetz                                       (KfSachvG)
  • Anlage VIII b der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
  • § 2 Abs. 1 Nr. 6 und 7 Güterkraftverkehrsgesetz                  (GüKG)

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Fahrzeug umschreiben innerhalb Münchens

Eine Umschreibung des Fahrzeugs (auch Anhänger)  ist notwendig,

wenn Sie der neue Halter eines Fahrzeuges sind,

das bereits in München zugelassen ist (Umschreibung innerhalb der Stadt).

Um ein Fahrzeug umzuschreiben, müssen Sie sich in München an die Zulassungsbehörde oder an eines der Bürgerbüros wenden.

Hinweise:

  • Wenn das Fahrzeug in München noch zugelassen ist, können Sie das Kennzeichen behalten.
  • Wenn das Fahrzeug derzeit nicht in Betrieb (stillgelegt)  ist, benötigen Sie ein neues Kennzeichen.
  • Sie haben die Möglichkeit, ein Wunschkennzeichen zu beantragen.
  • Wenn Sie innerhalb Münchens umziehen, müssen Sie Ihr Fahrzeug nicht umschreiben, aber die Adressänderung in die Zulassungsbescheinigung Teil I eintragen lassen.

Voraussetzungen:

  • Sie sind mit Hauptwohnsitz in München gemeldet.
  • Bei juristischen Personen, Handelsunternehmen, Gewerbetreibenden:
    München ist der  Betriebssitz (Hauptsitz oder Niederlassung)
  • Sie haben bereits deutsche Fahrzeugpapiere für das Fahrzeug.
    Wenn nicht, müssen Sie die Informationen zur Anmeldung eines ausländischen Fahrzeuges beachten.

Benötigte Unterlagen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Bei juristischen Personen, Firmen und Vereinigungen: Handels- oder Vereinsregisterauszug und Gewerbeanmeldung
  • Bei Minderjährigen: Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Ist nur ein Elternteil erziehungsberechtigt, so ist dies durch einen Sorgerechtsbeschluss oder ein Gerichtsurteil nachzuweisen
  • Bei Betreuungen für „Behörden- und Verwaltungsangelegenheiten“: Betreuerausweis
  • Bei Vertretungen: schriftliche Vollmacht (im Original) sowie Ausweis des Bevollmächtigten (im Original) und Ausweis des Vollmachtgebers (in Kopie).
  • Einverständniserklärung des Fahrzeughalters, dass dem/der Bevollmächtigten die Kfz-steuerlichen Verhältnisse bekannt gegeben werden dürfen.
  • SEPA Mandat des Fahrzeughalters/ Kontoinhabers
  • eVB (elektronische Versicherungsbestätigung)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I                (bisher Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II              (bisher Fahrzeugbrief)
  • Prüfbericht oder Eintrag im Fahrzeugschein über gültige Hauptuntersuchung
  • bisherige Kennzeichen sind grundsätzlich mitzubringen, Ausnahmen unter „Besonderheiten“

80809 München Fahrschule mit niedrigen Preisen ♦ Fahrstunden am Samstag ♦ Theorie am Samstag ♦ Intensivkurse ♦ Ausbildung für Menschen mit Behinderung ♦ Umschreibung ♦ Automatikausbildung ♦ Berufskraftfahrerweiterbildung ♦ Motorrad (wir haben Bikes die auch für "kleine" Leute geeignet sind♦ Klasse B (“Auto”) (oder für “begleitetes Fahren ab 17″) Fahrschule in guter Verkehrslage mit Parkplatz vorm Haus. ++Nahe der U-Bahn (U3) Haltestelle Petuelring (431m) ++Tram-Bahn (27) ++Haltestelle Gartenstraße (73m) ++ Parkplätze vor der Fahrschule ++Motorrad Übungen auf der Parkfläche Olympiapark Fernsehturm (586m)